Zwei dunkle Augen
C. Heins
Zwei dunkle Augen, ein purpurner Mund
sind all mein Glück zu jeder Stund'
Die Augen strahlen in's Herz mir hinein,
der purpurne Mund läd't zum Kuss verlockend ein.
Was Dir mein Lieb einst der Schöpfer verlieh,
O, so viel Schönheit gab er nie;
Der ganze Reichtum gehört mir allein,
Die Augen, der Mund und Du selbst bist mein.
Ein güld'nes Ringlein geb' ich heute Dir,
als Souvenir und schönste Zier;
Es bindet Dich und mich in Ewigkeit,
mein Lieben ist nur dir geweiht.
Zwei dunkle Augen, ein purpurner Mund,
sind all' mein Glück zu jeder Stund'.
Der ganze Reichtum gehört mir allein,
Die Augen, der Mund, und Du selbst bist mein!
Wenn auch die Wellen mich tragen über's Meer
weit in ferne Lande hin,
Heimwärts geht doch stets mein Sinn.
Wird in der Ferne mein Herze mir auch schwer
Eins mich tröstet, kehr' ich wieder
blüht ein Glück mir so hehr.
Zwei dunkle Augen, ein purpurner Mund
sind all mein Glück zu jeder Stund'
Die Augen strahlen in's Herz mir hinein,
der purpurne Mund läd't zum Kuss verlockend ein.
Was Dir mein Lieb einst der Schöpfer verlieh,
O, so viel Schönheit gab er nie;
Der ganze Reichtum gehört mir allein,
Die Augen, der Mund und Du selbst bist mein.
Nun Ade, lebe wohl, behalt' mich lieb, gedenke mein.