Es pfeift mit hohlem Klange
C. Heymann-Rheineck
Es pfeift mit hohlem Klange
Der Herbstwind über's Meer;
Ich sitz' am Dünenhange,
Mein Sinn ist trüb und schwer.
Zu meinen Füßen bäumen
Die Wellen ohne Ruh,
Sie bäumen und verschäumen
Und träumend schau' ich zu.
Wie bald ist so zerronnen
Was dich bewegt, o Herz!
Ein Schaum nur deine Wonnen,
Ein Wogenschlag dein Schmerz.