Der Fischer

C. Moritz

Der Fischer ruht' im Nachen,

Den Firscher trug das Meer;

Stolz sah' er in die Ebne

Der feuchten Welt umher.

"Ist alles mein: die Tiefe

Der lebenreichen Fluth,

Mein ist der hohe Himmel,

Der auf den Wellen ruht!"

Ihm schwoll das Herz im Busen;

Sein Netz lag ungespannt; --

Vergessen glitt das Ruder

Ihm selbst aus leichter Hand.

Da ging der Sturm hernieder,

Da trat die Well' empor; --

Der Fischer seinen Nachen,

Und, ach! sich selbst verlor.