An eine Geliebte

C. von Franckenstein

Ach, noch immer glaube ich,

Wenn ein Klang die Luft aufweckt,

Daß deine Stimme

Im Zweiggewirr der Bäume,

In Blumen, Gebüsch und Gräsern

Nachzitternd sich gefangenhält.

Ach, noch immer glaube ich,

Wenn ein Duft

Von ungefähr

Auf Windflügeln

Zu mir kommt,

Daß es dein Atem sei.

Ach, noch immer glaube ich,

Daß ich nicht ganz verlassen sei.