Im Garten des Serails
C. von Franckenstein
Die Rose senkt ihr Köpfchen, schwer
Von Thau und Duft,
Und die Pinien schwanken still und matt
In schwüler Luft.
Der Quelle flüssiges Silber schleicht
Halbschlafend in des Flusses Bett,
Gen Himmel weist den Muselman
Das schlanke Minaret,
Und der Halbmond steigt empor und zieht
Still übers Meer
Und küßt die Blumen, die kleinen, all
Und der Rosen und Lilien Heer
Im Garten des Serails,
Im Garten des Serails.