Wärst du ein Bächlein

(Christian Heinrich) Karl Grammann

Wärst du ein Bächlein, ich ein Bach,

So eilt ich dir geschwinde nach.

Und wenn ich dich gefunden hätt'

In deinem Blumenuferbett:

Wie wollt ich mich in dich ergießen

Und ganz mit dir zusammenfließen,

Du vielgeliebtes Mädchen du!

Dann strömten wir bei Nacht und Tage

Vereint in süßem Wellenschlage

Dem Meere zu.