An eine Falte

D. Pejačević

Wie Gottes Athem seine Fluren fächelt,

so wird es leicht und licht

in diesem klaren Angesicht.

Es hat die Erde gern

und schwebt ihr fern

und liebt und lächelt.

Und Gottes Finger bildete den Bug

vom Ebenbilde.

Es zieht so milde

hin über alles Leid,

und es verzeiht

der edle Zug.

In dich, o unvergeßlich feine Falte,

betend versanken

meine Gedanken.

Daß diese letzte Spur

seiner Natur

mir Gott erhalte!