Es jagen sich Mond und Sonne
D. Pejačević
Es jagen sich Mond und Sonne
Und holen sich niemals ein,
Du bist meines Lebens Wonne
Und wirst doch ewig nicht mein.
Es löschen die Sonnenstrahlen
Das silberne Mondenlicht,
In zitternden Liebesqualen
Verbleicht mir das Gesicht.
Doch wird mein Herz auch nimmer
Von seinen Wunden heil,
Um keiner Freude Schimmer
Ist mir mein Leiden feil.
Und legte all' seine Sterne
Der Himmel zu Füßen mir,
Ich blies' es zurück in die Ferne
Und sehnte mich lieber nach dir.