Traumglück

D. Pejačević

Und wenn du schläfst und träumst von mir

Dann komm ich still gegangen

Und leg' mein weinendes Gesicht

An deine braunen Wangen.

Und nehme scheu dein schlafend Haupt

In meine beiden Hände

Und denk, wir wären beide todt,

Und Alles wär' zu Ende.

Die Ahnung meiner Nähe hebt

Dir wohl die trunknen Lider,

Ich aber küsse sie dir zu

Und gehe heimlich wieder.

Und wenn du morgens dann erwachst,

Liegt wohl ein blasser Schimmer

Von Traumglück und verweinter Lust

Noch über deinem Zimmer.