Dämmerstunde

E. Hildach

Wie öde ist's und still allein

und ohne dich im Haus,

als löschte aller Sonnenschein

und alles Leben aus,

als senkte dunkel sich herab

ein schaurig' Todesweh'n,

als sähe ich vor off'nem Grab

schon uns're Liebe steh'n.

Und Stund' um Stunde schwärzer nur

der Gram die Träume spinnt;

da tönt dein Lachen auf dem Flur,

und aller Graus zerrinnt.