Erheiterung durch Thränen

E. Kauffmann

Die Wolken ziehn herüber

So dicht gedrängt und grau,

Und trüber, immer trüber

Wird rings des Himmels Blau.

Und du, wie ist entflogen

Dir alle Heiterkeit,

Die Seele überzogen

Von unnennbarem Leid!

Die Wolken strömen nieder,

Wie blau der Himmel scheint!

Wie heiter bist du wieder!

Hast du vielleicht geweint?