Der Geist des Herrn
E. Lassen
O laß kein Herz dir fremde bleiben,
Das dir des Lebens wirres Treiben
Im bunten Wechsel zugeführt;
In jedem tritt der Herr dir nahe,
Damit er deinen Gruß empfahe,
Wenn seine Nähe dich berührt.
So wird in wechselnden Gestalten
Er herrlicher sich stets entfalten
Vor deinem Blick und nie verwaist
Wird sich dein Herz auf Erden dünken;
Denn wo dir Bruderaugen winken,
Da grüßt dich deines Herren Geist.