Hoppoldey

E. Lassen

Linken Fuß voran gesetzt,

Schleifet nach den rechten,

Dreht euch auf der Stelle jetzt,

Daß sich Ringe flechten.

Weiter so

Frisch und froh!

Erst im Zuge,

Bald im Fluge,

Uchherrjeh und Achherrjeh!

Druckt der Schuh, thut's Füßchen weh.

Lasset los und seht euch an

Beide mit dem Rücken,

Schnell herum! euch wieder dann

Arm in Arm zu drücken.

Lacht und blickt,

Fangt geschickt,

Und dann wirbelt,

Bis euch schwirbelt,

Uchherrjeh und Achherrjeh!

Drückt der Schuh, thut's Füßchen weh.

Hoch die Hände! höher noch!

Daß das nächste Pärchen

Schlüpft gebückt durch's offne Joch

Und sich krümmt kein Härchen.

Friedel kniet,

Liebchen zieht

Um ihn Kreise

Rund im Gleise,

Uchherrjeh und Achherrjeh!

Drückt der Schuh, thut's Füßchen weh.

Burschen, macht das Mädel warm,

Faßt es fest ums Mieder,

Schwingt es hoch mit starkem Arm,

Setzt es glimpflich nieder.

Und es muß

Einen Kuß

Euch in Ehren

Keine wehren,

Uchherrjeh und Achherrjeh!

Drückt der Schuh, thut's Füßchen weh.

Mädels, was auch platzt und reißt,

Mutter näht's geschwinde,

Die weiß auch, was tanzen heißt

Pfingsten bei der Linde.

Löset gar

Sich das Haar,

Laßt es fliegen

Und sich wiegen,

Uchherrjeh und Achherrjeh!

Fußchen thut beim Tanz nicht weh.