O rede nicht vom Scheiden und Entsagen

E. Merten

O rede nicht vom Scheiden und Entsagen,

Von dem Gebot der umbarmherz'gen Pflicht!

Den feuchten Blick seh' ich dich niederschlagen

Ich glaube nur was deine Thräne spricht.

O rede nicht!

Du bleibest mein, was auch die Lippen schwören,

Du hörst dein Herz sie einer Lüge zeihn;

Du fühlst es tief, daß wir uns angehören,

Du weißt es wohl, es kann nicht anders sein,

Du bleibest mein!