Ich ging in der Sommernacht ganz allein
E. Sjögren
Ich ging in der Sommernacht ganz allein,
Da sah ich im Grase was liegen.
Ha! rief ich, welch köstlicher Edelstein,
Und war doch nur Wasser und Mondenschein,
War alles nur Schein, nur Schein, nur Schein?
Wie traurig sich so zu betrügen.
Ich sah in das funkelnde Auge hinein,
Den Himmel sah ich drin liegen.
Da glaubt' ich, du wärest für ewig mein,
Und hätte geschworen: es müsse so sein.
War alles nur Schein, nur Schein, nur Schein?
Wie leicht so ein Herz zu betrügen.