Ewig
E. Wolff
Ewig und ohne Veränderung
Ist das Leere nur einzig allein.
Alles, was ist und war
Und was da strebt zum Sein,
Wird geweckt im Keimen und geboren,
Wechselt, altert, geht im Tod verloren.
Schon wanderten Welten da,
Wo heute Welten wandern.
Dereinst im Lauf der Zeiten
Weichen sie wiederum andern.
Was dem Leben eignet, muss kommen und gehn,
Ewig der Raum nur, der leere, bestehn.