In schwerer Schuld nur

E. Wolff

In schwerer Schuld nur, die sie dumpf bedrückt,

Der Unruh' und der Wirrsal Ursach ahnt

Die Seele, doch sie bleibt nicht unbekannt

Dem Mitleid, das ohne End' im Schmerz erquickt.

Zu dir, o Herr, sprech' ich, denn kein Mühn beglückt

Den, der die Hilfe durch dein Blut nicht fand:

Erbarm' dich mein, ich bin in deiner Hand

Seit der Geburt, und werd' dir nie entrückt.