Auf ihrem Grab, da steht eine Linde

J. Ehrenstein

Auf ihrem Grab, da steht eine Linde,

Drin pfeifen die Vögel und

Abendwinde,

Und drunter sitzt, auf dem grünen

Platz,

Der

Müllersknecht mit seinem Schatz.

Die Winde, die wehen so lind

und so schaurig,

Die Vögel, die singen

so süß und so

traurig:

Die schwatzenden Buhlen, die

werden stumm,

Sie weinen und wissen selbst nicht warum.