Schlafe, ach, schlafe

Ernst Hans Fährmann

Und dürft' ich dich wecken zum Sonnenlicht

Aus Schatten des Todes, ich thät es nicht,

Ich sänke nieder an deinem Grab

Und leise raunt ich ein Lied hinab:

Schlafe, ach, schlafe!

O laß in dein traumtiefes Kämmerlein

Kein Fünkchen des schimmernden Licht's hinein,

Denn was die Sonne dir auch verspricht,

So hell, so strahlend -- sie hält es nicht.

Schlafe, ach, schlafe.