Nacht liegt auf den fremden Wegen

Ernst Kullak

Nacht liegt auf den fremden Wegen, –

Krankes Herz und müde Glieder; –

Ach, da fließt, wie stiller Segen,

Süßer Mond, dein Licht hernieder.

Süßer Mond, mit deinen Strahlen

Scheuchest du das nächt'ge Grauen;

Es zerrinnen meine Qualen,

Und die Augen überthauen.