Ach, wie ist mir denn geschehen!

F. Abt

Ach, wie ist mir denn geschehen.

Welches Bangen, welche Lust.

Da ich dir in's Aug' gesehen,

rauschet Wonne ducht die Brust.

Wie des Frühlins heit're Mahnung

fühl' ich Liebe deine Macht,

fühle neue Lebensahnung,

da ich dein, ja dein gedacht.

Ja, ein zärtlich süßes Sehnen

füllt die Brust mit lindem Schmerz

und ich rufe dich mit Tränen:

komm, o komm an dieses Herz.

Alle Vöglein in den Zweigen

singen's jubelnd durch den Hain,

dingen's laut daß du mein eigen,

daß ich ewig, ewig dein.