Dämmerung

F. Abt

Sanft und mild

Auf's Gefild

Schwebt herab die stille Nacht!

Vöglein tauchen in's Gefieder

Längst die müden Köpfchen nieder;

Gott ist's, der für Alle wacht.

Gute Nacht!

Aug' und Herz

Himmelwärts!

Frag'st du, was dir werden soll?

Kannst du nirgends Ruhe finden?

Laß den Kummer endlich schwinden,

Gott ist so erbarmungsvoll!

Ruhe wohl!

Auf den Herrn

Hoffe gern,

Der die Seinen nie verließ;

Dann wird Friede dich umschweben,

Und hienieden wirst du leben,

Engeln gleich im Paradies.

Träume süß!