Deines Odems einen Hauch

F. Abt

Und so hüllest du mich wieder,

Treuer Wald, in deine Nacht.

Leib und Seele leg' ich nieder

In die Arme deiner Macht!

Hab' ich niemals doch vergebens

Mich versenkt in deine Haft!

Schon durch's tiefste Herz des Lebens

Rinnt mir deines Odems Kraft!

Dass ich morgens in der schwülen

Abgeschiedenheit von dir

Noch die Strömung werde fühlen

Eines Lebenshauchs von ihr!