Die Wellen

F. Abt

Bächlein fließet

Und ergießet,

Immer weiter hin sich fort.

Sieh, die schnellen

Silberwellen,

Wie sie fliehn zum fernen Ort.

Keine bleibet,

Jede treibet,

Ohne Rast und Aufenthalt.

Immer munter

Geht's hinunter:

Und verronnen sind sie bald.

Und die Wellen

Sind die schnellen

Stunden deines Lebens, Kind!

Bald verschwunden

Sind die Stunden,

Die dir jetzt so lustig sind.

Darum lerne

Froh und gerne

Liebe Jugend, was dir frommt!

Stunden eilen

Ohn' Verweilen

Und nicht Eine wiederkommt.