Dir nah' möcht' ich begraben sein
F. Abt
Wenn ich in stiller Abendstund'
zum Himmelsvater trete,
fleh' ich zu ihm mit Herz und Mund
im heiligsten Gebete:
Geh' ich zur letzten Ruhe ein,
dir nah' möcht' ich begraben sein!
O Herr, nicht in der Fremde drauß'
lass scheiden mich hienieden!
Daheim, daheim im Vaterhaus
gib meinem Herzen Frieden!
Und senkt man mich zur Ruh' hinein,
dir nah' möcht' ich begraben sein!
Du warst bei mir, dein Auge sah
gar oft auf mich im Leben,
o bleibe mir im Tode nah',
im Tode treu ergeben!
In letzter Stunde denk' ich dein,
dir nah' möcht' ich begraben sein!