Du!

F. Abt

Das geht wohl nimmer und nimmer

Mit rechten Dingen zu:

Wohin den Blick ich wende,

Mein Denken und Fühlen ohn' Ende,

Bist Du,

Bist nur Du allein!

Es blühen tausend Blumen

Und duften mir lieblich zu;

Der Duft von diesen holden

Blüthenkelch und Dolden,

Bist Du,

Bist nur Du allein!

Es glänzen tausend Sterne

Und blicken mir freundlich zu;

Der Glanz von diesen süßen

Sternen die ich grüßen,

Bist Du,

Bist nur Du allein!

Es klingen tausend Saiten

Und singen mir seltsam zu;

Der Klang von diesen schönen,

So zaub'risch milden Tönen

Bist Du,

Bist nur Du allein!

D'rum geht's wohl nimmer und nimmer

Mit rechten Dingen zu;

Wohin den Blick ich wende,

Mein Denken und Fühlen ohn' Ende,

Bist Du,

Bist nur Du allein!