Es braust der Herbstwind

F. Abt

Es braust der Herbstwind über öde Felder,

schwarz ist die Nacht, von keinem Stern erhellt,

entblättert sind die jüngst noch grünen Wälder.

Im Todesschlummer liegt die müde Welt.

Doch mir im Herzen welkt der Frühling nimmer;

dein Bild lebt ja als Heiligtum darin,

das zaubert mir den Lenz zurück für immer,

du meines Lebens stolze Königin!