Fern

F. Abt

In stumme schwarze Wogen

Versank der Jugend Stern,

Mein Lieb ist fortgezogen

In weite, weite Fern.

Um ihre Hütte wandl' ich

Nun jede liebe Nacht,

Zu ihrem Fenster schau ich

Empor, ob Liebchen wacht.

Das Fenster sieht so traurig,

Am Himmel blinkt kein Stern,

Die Winde lispeln schaurig:

Sie bleibt dir ewig fern.