Frühlingssonne

F. Abt

Frühlingssonne tritt mit Funkeln

Aus den Wolken; Merzluft weht.

Tief am Berg, im Wald, dem dunkeln,

Und am Strom der Schnee zergeht.

Veilchendüfte, Lerchenschall,

Glanz und Jubel überall.

O wie wonnig,

O wie sonnig,

Wenn der Frühling aufersteht!

Möchte nun ein Vogel werden,

In den Himmel fliegen ein,

Und doch von dem Glanz der Erden

Kann ich gar nicht mich befrein.

O mein Schatz, so anmutreich,

Erd' und Himmel mir zugleich,

Stern und Sonne,

Qual und Wonne,

Könnt' ich nunmehr bei Dir sein!