Gruß

F. Abt

Grad die, wo sich Lieb händ,

Sind so wit von enand:

Wie gern käm i selber,

Und gäb der mi Hand!

Und gsäch der in d'Auge

So tief, aß i ka:

Glich tätsch es wohl merke,

Wie lieb i di ha!

Doch weiß i e Trost au,

Dä tröstet mi gschwind:

D'Gedanke vo de Mensche

Sind gschwind wie der Wind.

Kei Vogel ka fliege

So gschwind über's Land,

Aß die, wo sich lieb händ,

Könne ko zu enand.

Nur der Herrgott im Himmel

Isch geschwinder doch no:

Kei Ort gitt's uf Erde,

Wo Er nit isch do!