Heimfahrt
F. Abt
Fliege, Schifflein, o fliege
Schnell zu der Heimath Bord!
Trage durch brausende Wogen
Vom fernen Strande mich fort!
Mein Herz schlägt voller Sehnen
Nach deinem geliebten Strand,
Du Perle im deutschen Reiche
Hochheiliges Vaterland!
Es schäumen die Wellen, es wehen die Winde,
Sie tragen mein Schiff durch die Meere geschwinde:
"Zur Heimath! zur Heimath!" so tönet ihr Sang!
Lange, Brüder, ja lange
Lag uns die Heimath fern,
Hielt uns in feindlichen Banden
Ein unglückseliger Stern: --
Jetzt schlägt der Freiheit Stunde,
Was zagst du so laut, mein Herz?
Des Vaterlands Fluren winken,
Vergessen ist jeder Schmerz!
Es schäumen die Wellen, es wehen die Winde,
Sie tragen mein Schiff durch die Meere geschwinde:
"Zur Heimath! zur Heimath!" o herrlicher Klang!