Heimwärts möcht ich ziehen
F. Abt
Weit hinaus zum Meeresstrande
Blühet Gottes Welt so schön;
Doch mir blüht das Allerliebste
Nur auf jenen fernen Höh'n.
Nach den Bergen möcht' ich ziehn,
Mit den Wolken heimwärts fliehn.
Auf den weiten, gold'nen Auen,
In dem stillen, ernsten Wald,
Alte Wonne möcht' erwachen,
Doch erlischt sie mir so bald.
Nach den Bergen möcht' ich ziehn,
Mit den Wolken heimwärts fliehn.
Schöner Strom im Abendscheine,
Grüßend folget dir mein Blick;
Doch mich zieht ein schmerzlich Sehnen
Deinen weiten Weg zurück.
Nach den Bergen möcht' ich ziehn,
Mit den Wolken heimwärts fliehn.
Strahlend winkend von dem Thürmen
Mit der Kreuze gold'ner Schein;
Doch es schließet, was ich liebe,
Eine kleine Hütte ein.
Nach den Bergen möcht' ich ziehn,
Mit den Wolken heimwärts fliehn.