Ich liebe, was fein ist

F. Abt

Ich liebe was fein ist

Und wenn's auch nicht mein ist!

Am Himmel die Sterne,

Die Sonne, den Mond;

Auf Erden die Ferne,

Und was darin wohnt.

Die Vögel in Lüften,

Die Rosen im Tal,

Mit Bergen und Klüften

Die ganze Welt zumal.

Ich liebe was fein ist,

Und wenn's auch nicht mein ist!

Die blühenden Wangen,

Die Augen so klar,

Die Stirne umfangen

Von lichtbraunem Haar.

So neckisch, so lose,

Wie spielender Wind:

Die Sonne, die Rose,

Das allerschönste Kind!