Mein Grab

F. Abt

Wo ich am allerliebsten

Begraben möchte sein,

Das wär' in deinen kühlen

Braun-dunkeln Augen drein.

Da müßt's so tief und ruhig,

So kühl sich ruhen drin;

So oft ich in sie sehe,

Zieht's mich voll Sehnsucht hin.

Jahraus, jahrein dann würd' es

Auf meinem Grabe blühn,

Und Sonnenblick auf immer

Voll Duft darüberziehn.

Gedenk' ich so recht tief mich

Und inniglich hinein,

So möcht' ich, ach! zur Stunde

Jetzt gleich im Grabe sein.