Nur du allein

F. Abt

So bist du nun schon wieder fern,

du deren liebes Bild

mir wie ein milder, klarer Stern

die tiefste Seele füllt?

Doch trennt uns jetzt auch Raum und Zeit,

du bleibst ja dennoch mein,

denn die ich lieb' in Ewigkeit

bist du, nur du allein!

Wie strahlte, eh' du fortgemusst,

die Welt so maienschön!

Ich durfte ruh'n an deiner Brust

und dir ins Antlitz seh'n.

Ich atmete nur Seligkeit

aus deinen Blicken ein,

denn die ich lieb' in Ewigkeit

bist du, nur du allein!

Doch ob du fern, ich trag' es still,

wenn auch das kranke Herz

in meiner Brust fast brechen will,

ich trage meinen Schmerz.

Nur der Erinnerung geweiht

sei jetzt mein Herz allein,

denn die ich lieb' in Ewigkeit

bist du, nur du allein!