Das Grab ist tief und stille
F. Anacker
Das Grab ist tief und stille,
Und schauervoll sein Rand.
Es deckt mit schwarzer Hülle
Ein unbekanntes Land.
Der Freude Töne schallen
nicht in der Öde Schoß;
der Liebe Tränen fallen
nur auf des Hügels Moos!
Doch sonst an keinem Orte
Wohnt die ersehnte Ruh;
Und durch die dunkle Pforte
Geht man der Heimat zu.
Das arme Herz, hienieden
Von manchem Sturm bewegt,
Erlangt den wahren Frieden
Nur wenn es nicht mehr schlägt.