Den Entschlafenen

F. Beneken

Wie sie so sanft ruh'n,

alle die Seligen,

sanft ruh'n im Grabe,

still in der Erde Schoß!

Und wo sie schlummern,

schweigt die Freude,

stört keine Klage

den tiefen Frieden.

Und ob dem Grabe

leuchtet ein heller Stern,

und wo mit Tränen

sich heut' ein Auge füllt,

leuchtet er milde;

sanft durch Schmerzen

gießt er voll Klarheit

der Hoffnung Strahlen

Tief in die Schmerzen

Hoffnung für jedes Herz,

Glaube mit Treue,

weit über Grabesnacht.

Glaub' an der Liebe

ewigen Segen,

ewiger Segen

den treuen Herzen.