Lebenslang, ja lebenslang störst du, Geliebte

F. Danzi

Lebenslang,

ja, lebenslang störst du,

Geliebte, meine Ruh';

dich rufen Tränen,

dich wünscht mein banges Sehnen

und mein Gesang.

Innerlich

wühlt er in meiner Brust,

der Mörder meiner Lust,

der Tod der Freuden,

der bange Quell der Leiden,

der Gram um dich.

Kummervoll

denk' ich an dich zurück

und warte auf mein Glück

und auf die Stunden,

wo ich, was ich empfunden,

bekennen soll.