Sonnentod
F. Erban
Ich fahre hinein in den Abendschein,
in alle die goldene Wonne,
und im Herzen ist mir die Sehnsuch wach
nach der sterbenden, sinkenden Sonne.
In ihres Blutes flutende Glut
möcht' untergehend ich tauchen,
indes die Boten der kalten Nacht
mein Haupt mir fächelnd umhauchen.
Im Nebelflor hinter mir versinkt
die Welt, die alltägliche, graue,
vor jenem flackernden Totenlicht,
in das ich trunken schaue.