Ergebung
F. Fleck
In Tränen bade ich des Ruhebettes Kissen,
die Jugend welkte hin wie des Gefildes Grün,
und sah ich früher auch ein glücklich Los mir blühn,
vom wilden Strome ward die Blüte fortgerissen.
Im Weltmeer schiffend, das wir Irrende durchstreichen,
war ich von Hoffnung stolz, die mir nur Glück verhiess.
Als dann im Wogenprall mein Schiff auf Klippen stiess,
gab keine Hand am Strand ein rettend Feuerzeichen.
Was ich geliebt, ist hin und kann nicht wieder kehren;
doch wie du willst, mein Gott! Dir will ich ganz mich weihn;
ich schweige duldend still und werde, muss es sein,
den Kelch der Bitterkeit bis auf die Hefeleeren.