Wanderers Nachtlied

F. Füchs

Getrost geh' ich durch Waldesnacht!

Manch' Sternlein durch die Zweige lacht;

Und sind die lieben Sternlein nicht

Die Augen von Gottes Angesicht?

Die Augen von Gottes Angesicht,

Wodurch er zu dem Pilger spricht:

Ich wache; geh' nur deine Bahn,

O Mensch, dich ficht kein Unglück an.

Er wacht, mich ficht kein Unglück an!

Bald warden mich Weib und Kind umfahn!

Sie waren daheim von ihm bewacht,

Wie ich in schauriger Waldesnacht!