Aus Jery und Bätely
F. Götzloff
Bätely
Rede! aber rede treulich,
Sieh mir offen in's Gesicht!
Findest du mich nicht abscheulich?
Jery, aber schmeichle nicht!
Der du gang dein Herz geschenkt,
Die du nun so schön vertheidigt,
Oft wie hat sie dich beleidigt,
Weggestoßen und gekränkt!
Hat dein Lieben sich geendet,
Hat dein Herz sich weggewendet
Ueberlaß mich meiner Pein!
Sag' es nur, ich will es dulden,
Stille leiden meine Schulden;
Du sollst immer glücklich sehn.
Jery
Es rausche die Wasser,
Die Wolken vergehn;
Doch bleiben die Sterne,
Sie wandeln und stehn.
So auch mit der Liebe,
Der treuen, geschicht;
Sie wegt sich, sie regt sich,
Und ändert sich nicht.