Heimwärts

F. Gumbert

Heimwärts zieh'n die munter'n Sänger

über Wald und Feld und See'n,

und so trag' ich's auch nicht länger,

durch die weite Welt zu geh'n.

Muss am heiter'n Abend nieder

von den Heimatbergen schau'n,

heimwärts, heimwärts muss ich wieder

mit dem ersten Morgengrau'n.

Heimwärts mit dem Sängervolke,

von der Sehnsucht Schmerz durchbebt,

heimwärts mit der dunkeln Wolke,

die am hohen Himmel schwebt,

heimwärts mit des Baches Wellen,

die durch Tälergründe flieh'n;

auf, ihr wandernden Gesellen,

lasst uns heimwärts, heimwärts zieh'n!