Der Herzenswechsel
F. Himmel
Du gibst mir also nicht dein Herz?
So gib das meine mir!
Was soll das meine dir?
Gib es mir wieder! Doch laß sein!
Bekäm' ich's auch zurück,
Du stielst es mir ja tausendmal
Mit jedem neuen Blick.
Behalt es! Wahr in deiner Brust,
Fortan der Herzen zwei.
Wohl hauchet eins das andre an
Mit Lieb und zarter Treu.
Und weg denn, Zweifel - Weg, o Schmerz!
Ihr findet keine Statt;
Ich glaub es fest, ich hab ihr Herz,
Weil sie das meine hat.