Wanderlied
F. Kücken
Ich hab' sie in Thränen gelassen,
nun weint sie die Äugelein roth,
und die blühenden Wangen erblassen;
ich hab' sie in Thränen gelassen,
stirbt sie, dann härm' ich mich todt.
Nun kann ich meiner Straßen
nicht fröhlich fürder zieh'n,
all' Friede und Freude ist hin.
Ich hab' sie in Thränen gelassen,
nun kann ich nicht weiter zieh'n.