Die Quelle
F. Lachner
Arme Quelle, ohne Säumen,
rastlos fließest du,
immer Sprudeln, immer Schäumen,
ach, und keine Ruh'!
Nimmer fallen, um zu träumen,
dir die Augen zu.
Sieh', d'rum muss ich dich beklagen,
hart ist dein Geschick;
zwar dir scheint es zu behagen,
heiter lacht dein Blick.
Ich kann nicht dem Traum entsagen,
Träume sind mein Glück.