Was streift mein Blick...

Lehár, Franz

Was streift mein Blick so oft die fernen Hänge,

wenn du so lieb von unsrer Zukunft träumst?

Als ob ein Warnungsruf von dort her klänge,

Der mahnt: "Daß du dein Glück nicht

Versäumst!"

Du bringst ein Ständchen mir, ich soll nun

lauschen; ein frohes Lied, schließt in

dein Glück mich ein: Umsonst!

Es klingt noch immer fort das Rauschen,

ich muß verhext durch den Berggeist sein!