Sechs Groschen und drei Dreier
F. Naubert
Sechs Groschen und drei Dreier,
Und das ist all' mein Geld,
Und schlägt doch keinem freier
Das Herz auf dieser Welt.
Daß alle meine Gedanken,
Ich geh' so oder so,
Süß' Lieb, dein Herz umranken,
Das macht mich allzeit froh.
Mein Reichthum, Ruhm und Ehre,
Mein Ringen, meine Ruh'
Und was ich je begehre,
Mein Gut und Glück bist du.
Doch wenn du dir verweinest
Die hellen Äugelein,
Süß' Lieb, eh' du's vermeinest.
Stell' ich mich wied'rum ein.
So lang sind keine Meilen,
Daß meine Gedanken nicht
Zu dir hinüber eilen
Und küssen dein Gesicht.
Süß Lieb, und nicht verzage,
Rasch ist der Weg gemacht,
Und komm' ich nicht bei Tage,
So komm' ich über Nacht.