Verblüht

F. Pfohl

Nur eine Monatsrose war die Liebe,

die deine Wangen färbte. – Ihr Verblühn

hab ich voll tiefen, tiefen Leids gesehn,

und meine Thränen netzten jedes Blatt,

das bald zu Boden sank und bald der Wind

verwehte. – Meinen Augen hast du nun

den Schmuck geraubt, der ihnen wohlgethan,

und meinem Leben raubtest du das Ziel...