O Jugendlust, o Jugendglück
F. Van der Stucken
O Jugendlust, o Jugendglück,
wie seid Ihr doch so weit;
und nimmer kehrest du zurück,
du sel'ge, gold'ne Zeit.
O Mutterauge, treu und lieb,
geschlossen bis auch du,
den Traum der Liebe der mir blieb,
deckt längst der Rasen zu.
Das glückes Strahl erschienen kaum,
Verlosch, ein falscher Schein;
dahin der letzte, schöne Traum;
treu blieb die Sorg' allein.
Doch blick ich auf zum Himmelzeit,
da strahlt ein Sternelein,
das freunlich winkt aus ferner Welt:
komm! hier wirst du glücklich sein!